Aller guten Dinge sind… nicht immer Drei Drucken
2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Mittwoch, den 08. Mai 2019 um 22:10 Uhr

VfL96 II verliert am Ende unglücklich - Foulstrafstoß verweigert - Dritte Niederlage in Folge

Spielbericht

„Das ganze Szenario erinnert mich irgendwie an ein Spiel gegen den PSV vor vielen Jahren, als wir hier mit 5-6 Spielern unserer damaligen richtig starken U19 um solchen Kickern wie Michael Jahn oder Christian Streit, auch verloren haben. Gut, der Platz war da noch deutlich besser.“, sinnierte 96-Sprecher Andreas Jahnecke nach dem Spiel gegenüber Trainer Ronni Schulz.
Anlass dieses Rückblicks war die am Ende höchst unglückliche wie auch gleichermaßen ärgerliche 1:0-Niederlage beim Gastspiel auf der Anlage des PSV Halle am "Unterer Galgenbergweg". So eine wirkliche Torchance war es eigentlich nicht, als der Ball dann doch noch im Netz des VfL-Tores zappelte. Max Heimbach geht in der entscheidenden Szene auf der linken Außenbahn Richtung Grundlinie, wird von Heiko Göth zu einem Abspiel vor das Tor gezwungen und dabei kommt dann auch der sehr holprige Platz in das Spiel. Während die schwarz-rosa gewandeten PSVer plötzlich jubeln, bricht bei den 96ern das blanke Entsetzen über den späten Treffer aus, 1:0 (87.). „Ich weiß es auch nicht. Mache das kurze Eck zu und der Ball springt mir über die Hand.“, beschreibt 96-Schnapper Boris Mocek die Situation.

In das Spiel kam der Gastgeber besser und auch zu teils klaren Gelegenheiten. Diese wurden entweder durch Mocek entschärft oder einfach vergeben (6., 12., 23., 28.). Dem gegenüber stand lediglich eine Aktion mit Torgefahr für die Blau-Roten. Pawel Trzaska spielt einen Freistoß diagonal und hoch vor das Tor des PSV. Am zweiten Pfosten lauert Ralf Kürbis, scheitert jedoch mit seinem Direktversuch (18.). Aufregung dann kurz vor der Pause als Trzaska im Strafraum von den Beinen geholt wird und Spielleiter Ojeda Castaneda (Halle), eine andere Sicht auf die Dinge hat. So ging es torlos in die Pause.

Nach dieser bekamen die 96er Gegner, Platz und Spiel besser in den Griff, jedoch ließen die teilweise zu Tage tretenden Unzulänglichkeiten in Sachen Ballan- und –mitnahme sowie Ungenauigkeiten im Passspiel nicht nach. Somit wurden auch kaum Torchancen kreiert. Das gelang dann aber Trzaska der den eingewechselten Thomas Güth in der Box mustergültig bediente. Der wiederum scheiterte jedoch völlig blank stehend an PSV-Hüter David Winter und vergab somit die klarste Torchance des gesamten Spiels (78.). Als sich dann alle Beteiligten schon mit einer torlosen Punkteteilung abgefunden hatten, kam dann doch noch… und wenn es noch dümmer gelaufen wäre…, Mocek konnte aber noch die finale 1:1-Situation gegen Sven Guttmann klären (88.).

„In der Summe sahen wir vorige Woche trotz der personellen Probleme, stabiler aus.“, zog Co-Trainer Ralf-Peter Teller sein persönliches Fazit. So ganz allein stand er damit nicht.

Der VfL spielte mit: Mocek, Göth, Hille, Kürbis, Wippert, Algner (65. Kryschak), Trzaska, Medina, Drese, Franke (46. Güth), Hinsche (46. Kazimi)