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Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 35 62
2 Luckenwalde 47 58
3 FC Eilenburg 19 48
4 Inter Leipzig 25 47
5 FC CZ Jena II 2 40
6 Nordhausen II 10 38
7 VfB Krieschow -5 34
8 Ludwigsfelde -2 32
9 FC Rudolstadt -7 31
10 Sandersdorf -7 28
11 VfL Halle 96 -10 28
12 VFC Plauen -3 27
13 TV Askania -25 25
14 Hohenstein -32 23
15 BW Zorbau -44 16
16 Wismut Gera -3 0
Überhaupt nicht dunkel PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: MZ-Web.de   
Samstag, den 07. April 2012 um 02:44 Uhr

MZ-WebEs war schon reichlich dunkel, als Stephan Neigenfink ein allerletztes Mal versuchte, das Ergebnis für seinen VfL 96 Halle etwas angenehmer aussehen zu lassen. Nach einer präzisen Flanke von Robin Huth stand er in einer richtig guten Schussposition vor dem Zwickauer Tor, zielte aber ein Stück zu weit nach links. Daneben und vorbei der Traum von einer Überraschung.

Kurz vor 19.45 Uhr war es da, reichlich kalt bei einer Außentemperatur von gerade mal vier Grad und ohne Flutlicht eben reichlich dunkel. Zum Glück hatten beide Mannschaften sehr unterschiedliche Trikots ausgewählt. Der VfL in auffälligem Himmelblau, Zwickau tiefrot. Spielentscheidende Irrtümer waren so fast ausgeschlossen. Und auch mit dem Endergebnis war kein Irrtum möglich. Zwickau, der klare Tabellenführer in der Fußball-Oberliga, gewann 2:0 beim VfL 96, dem Tabellenletzten. Sage und schreibe 38 Punkte trennen nun die ganz oben von denen ganz unten. Dennoch: Ein solch himmelweiter Unterschied war niemals auszumachen.

"Das war doch ganz ansehnlich. Dafür müssen wir uns nicht schämen", sagte VfL-Trainer Lars Holtmann. Und: "Wenn wir nicht dieses dumme Tor so kurz vor der Halbzeit kriegen, wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre." Tatsächlich, der VfL 96 und Zwickau spielten fast auf Augenhöhe. Der VfL stand sicher in der Abwehr, ging mutig in die Zweikämpfe. Torchancen allerdings gab es so gut wie keine, hüben nicht und drüben auch nicht.

Das ging so bis zur 45. Minute. Da legte sich Torsten Ziegner den Ball zu einem Freistoß aus gut 25 Metern zurecht, zur letzten Aktion vor der Pause. Der Ball flog in den Strafraum und irgendwie Marcel Trehkopf vor die Füße. VfL-Torwart René Hartleib konnte nichts mehr retten. Erst ein genaues Studium der Aufnahmen der Fotografen in der Halbzeitpause ließen den Verdacht aufkommen, dass Trehkopf, der vor sechs Jahren noch beim HFC spielte, bei dieser Aktion im Abseits stand. "So genau habe ich das nicht gesehen", sagte Holtmann später zu dieser Aktion.

In der zweiten Halbzeit wurde der VfL offensiver, Zwickau hatte Platz zum Kontern und traf in der 51. Minute durch Marco Wölfels Fallrückzieher zum entscheidenden 2:0. Mehr ließ die VfL-Abwehr mit dem souveränen Sebastian Markowitz im Zentrum nicht zu. "Klar, Zwickau hatte noch einige gute Aktionen, aber vor unlösbaren Situationen haben sie uns nicht gestellt", sagte der 23-Jährige, der das Fußballspielen in der Jugend bei Mainz 05 erlernt hat und im letzten Sommer zum VfL 96 kam.

Auch Markowitz sagte dann genau wie sein Trainer, dass man sich nicht schämen muss. "Im Gegenteil. Wir haben wieder viel Selbstvertrauen gewonnen." Und das braucht der VfL auch, denn schon am Ostermontag steht das nächste Spiel im Terminkalender. Bei Budissa Bautzen. Die stehen auf Platz sieben und haben 14 Punkte mehr als der VfL.