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Nächstes Spiel

Vorbereitung 2018/2019 - Testspiele im Juli
Sa., 07. Jul. 2018 14:00
VfL Halle 96
VfL 96
-:- FSV Wacker 90 Nordhausen
FSV

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 0 0
1 Wismut Gera 0 0
1 FC CZ Jena II 0 0
1 FC Eilenburg 0 0
1 FC Rudolstadt 0 0
1 Inter Leipzig 0 0
1 Luckenwalde 0 0
1 Nordhausen II 0 0
1 Ludwigsfelde 0 0
1 Sandersdorf 0 0
1 BW Zorbau 0 0
1 TV Askania 0 0
1 VfB Krieschow 0 0
1 VFC Plauen 0 0
1 Hohenstein 0 0
1 VfL Halle 96 0 0
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1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 17. Oktober 2011 um 19:44 Uhr

Musste man auf Seiten des VfL nach der Abberufung von Thomas Diedrich als Trainer der Oberligamannschaft die Automatismen des Fußballs nach erfolgloser Zeit bemühen, so wird es nach den ersten beiden siegreichen Pflichtspielen unter Neucoach Lars Holtmann nicht anders sein. Ausgerechnet auswärts und ausgerechnet beim in der Vorsaison starken Nordvertreter Luckenwalde, sollte der erste Punktspielsieg gelingen.

Zwar wurde Holtmann nicht müde seinen Männern immer wieder vor Augen zu halten, dass der Gastgeber vor dem Aufeinandertreffen auch bereits 17 Gegentore auf seinem Konto hat, trotzdem sollte dies kein Freifahrtschein für eigene Gegentore sein. Und so trat der VfL dann auch auf. Eine völlig andere Körpersprache lies zeitig erkennen: Wir wollen hier und heute etwas mitnehmen. Als galt es dieses zu unterstreichen, legten die „Zoologen“ auch gleich los. Lohn der Bemühungen das frühe 0:1. Steve Braun startet im richtigen Augenblick in ein Zuspiel und narrt Petereit im FSV-Tor (12.). Der Jubel war kaum verebbt, da war in einigen Köpfen der 96 ein „geht denn das schon wieder so weiter“ zu erahnen. Ursache, der Ausgleich durch Lindner mit Schuss von der Strafraumgrenze, nicht zu halten von Rene Hartleib (16.).

Das gleiche Schicksal ereilte, wiederum nur wenige Minuten später, Luckenwaldes Petereit bei einem sehenswerten Schuss von Georg Ströhl in das lange Toreck (20.). Doch der FSV kam noch vor der Pause wieder zum Remis. Diesmal schloss Haufe aus 16 Metern Torentfernung ab und wieder war Hartleib chancenlos (39.). Eingedenk der Erfahrungen des bisherigen Saisonverlaufs, ahnte man nichts Gutes für die Blau-Roten. Doch die spielten mit Wiederanpfiff weiter munter auf Sieg und das sollte sich auszahlen. Der wieder sehr agile Ströhl wurde im 16er von den Beinen geholt, David Reich trat zur Exekution an und traf zum 2:3 (60.). Die Spielentscheidung besorgten die Gastgeber mittels Eigentor dann selber. Bitzka war der Pechvogel für die Blau-Gelben mit einer verunglückten Kopfballrückgabe (83.).

Zufriedenheit und Durchatmen nach dem Abpfiff und somit dürften erst einmal die von Holtmann bei Amtsantritt angekündigten „Verlängerungen des Trainings“ ausbleiben. Erfreulich auch der Kurzeinsatz von Rene Beßler, welcher nach auskurierter Verletzung zu seinem ersten Oberligaeinsatz für die Trothaer kam.

 

FSV 63 Luckenwalde - VfL Halle 96 ... 2:4 (2:2)

Aufstellung: Hartleib, Selle, Sund, Karau, Huth, Wittke (85. Allert), Rode, Stein, Reich, Ströhl (71. Beßler), Braun (80. Heyse)

Tore: 0:1 Braun (12.), 1:1 Lindner (16.), 1:2 Ströhl (20.), 2:2 Haufe (39.), 2:3 Reich (60., FE), 2:4 Bitzka (83., ET)

Zuschauer: 341