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Schwere Geburt beim Schlusslicht PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 28. Oktober 2019 um 05:57 Uhr

Tsipi trifft früh – Schunke sieht Rot – Favoritenrolle will einfach nicht passen

Spielbericht

Es bleibt auch nach dem erstmaligen Gastspiel um Punkte bei Aufsteiger FSV Martinroda dabei: Der VfL Halle 96 tut sich mit der Rolle des Favoriten sichtbar schwer! Die erneute Bestätigung dieser nicht ganz neuen Erkenntnis, zeigte sich beim aktuellen Thüringenmeister in besonders ausgeprägter Form und hinterlässt aktuell mehr Fragen als Antworten. Das nicht nur bei der Mannschaft selbst, sondern vor allem Cheftrainer Rene Behring steht da immer mal wieder vor einem Berg voller Rätsel. „Ich frage mich, warum wir gegen starke Konkurrenten gut mitspielen und uns gegen schwächere Teams so häufig auf deren Niveau runterziehen lassen“, rätselte Behring nach dem „Grottenkick“ des letzten Samstags. Eventuell ein Fall für „Wer weiß denn sowas ?“.

Diese unbeantwortet im Raum stehende Frage gewinnt dabei eine gewisse Brisanz, da der Start in das Spiel optimaler kaum sein konnte. Bereits sehr früh streichelte Giorgaki Tsipi einen Freistoß zum 0:1 in die Maschen des Tores der Gastgeber und erhöhte sein Trefferkonto damit auf 5 Treffer (3.). Wer nun dachte das hierdurch der Auftakt zu einer munteren Torejagd gelegt war, sah sich arg getäuscht. Anstatt aus dieser sehr komfortablen Startposition heraus das eigene Spiel dem Gegner aufzudrücken, war dann doch dieses Herunterziehen auf die eher untere Leistungsebene der Gastgeber zu beobachten. Negativer Höhepunkt des Ganzen war zu allem Überfluss der Platzverweis für Kapitän Arnold Schunke. Nach missratenem Dribbling mit eingebundenem Ballverlust musste Schunke zum Mittel der „Notbremse“ greifen und durfte sich über den von Spielleiter Michael Näther (Haselbachtal) verordneten vorzeitigen Gang unter die Dusche nicht beschweren. Somit wird der Innendecker wohl für mindestens 2 Spiele nicht zur Verfügung stehen. Was vorrangig die Aufgabe am kommenden Spieltag bei „Lieblingsgegner“ VfB Krieschow nicht unbedingt einfacher machen dürfte. Da sollte man sich auch vom aktuellen 5. Tabellenplatz nicht täuschen lassen.

Der VfL spielte mit: Stamer, Englich, Bolz (75. Zimmer), König (50. Jaskola), Schunke (61. Platzverweis), Klitscher, Eder (88. Dabel), Niesel, Lorenz, Tsipi, Schlüchtermann

Zuschauer: 90