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Im Gespräch... mit Dirk Triepel PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Georg Schoenecker   
Mittwoch, den 25. September 2019 um 09:43 Uhr

Vereinsinfo

Er ist eine, wenn nicht sogar die, Identifikationsfigur beim VfL Halle 96. Vor kurzem feierte Dirk Triepel seinen 55. Geburtstag und ist für den äußerst erfolgreichen Nachwuchs und die U11-Mannschaft des Vereins verantwortlich.

1. Hallo Dirk und nochmals herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Es ist nicht Dein erster Geburtstag als Mitglied des VfL Halle. Seit 1981 bist Du im Verein tätig. Wenn Du zurückblickst, welche drei großen Momente und Ereignisse fallen Dir sofort ein?

Vielen Dank für die Glückwünsche! Spontan fallen mir drei von vielen spannenden Momenten ein. Die Regionalligasaison der 1. Mannschaft 1999/2000 war einer der größten sportlichen Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit. Zu dieser Zeit waren wir das fußballerische Aushängeschild der Stadt und das haben wir auch gespürt. Die Aufmerksamkeit und Wertschätzung, sei es durch die Zuschauerzahlen, aber auch die vielen Partner und Sponsoren, war enorm hoch und dafür konnten wir dankbar sein. Den Hauptanteil daran hatte mit Sicherheit die Arbeit unserer Vereinsführung unter dem Präsidenten Wilfried Klose!

Dann fällt mir noch die Phase in den Neunzigern ein, als sich unsere Nachwuchsarbeit im Verein rasant entwickelte und wir nach und nach in die höchsten Klassen des Landes aufstiegen und sogar mit der B- und C-Mannschaften in der Regionalliga spielten.

Und als Krönung der Arbeit der letzten Jahre folgte in diesem Jahr die Ernennung zum Leistungsstützpunkt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt - Ein Ergebnis der sehr guten Arbeit aller Trainer und Mitstreiter im und rund um den Verein.

2. Genau, seit dieser Saison darf sich der Verein als Landesleistungszentrum bezeichnen. Was macht den Nachwuchs im Verein so besonders und wie beurteilst Du die Rolle des Teams um Dich herum (Trainer und Betreuer)?

Dirk Triepel und die Stadtpokalsieger 2019Wir leisten seit Jahren sehr gute und engagierte Arbeit im Nachwuchs, bilden Talente aus und schaffen es unter sehr familiären Bedingungen, die Kinder sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. Die Trainer haben einen hohen Organisationsgrad und arbeiten sehr selbständig. Das hilft mir und den Kindern und Jugendlichen sehr in der Planung und Durchführung aller Trainings- und Wettkampfeinheiten. 

3. Was ist denn in dieser Spielzeit sportlich von den Teams im Nachwuchsbereich zu erwarten?

Für uns ist die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen das wichtigste Gut, alles Andere stellen wir hinten an. Wir sind immer wieder postiv überrascht, dass die Mannschaften so schnell Erfolge erzielen. Wenn wir sportliche Ziele formulieren, dann in erster Linie solche, die zur Etablierung die Mannschaften in den jeweils höchsten Ligen des Landes und der Stadt führen - Auch, um interessant für Spieler und Trainer zu bleiben.

4. Die jeweils ersten Mannschaften im Nachwuchs spielen in den höchsten Klassen des Landesverbandes. Dennoch gelingt es nur wenigen Spielern, später im Erwachsenenbereich Fuß zu fassen. Woran liegt das Deiner Meinung nach?

Manchmal fehlt es den Trainern im Erwachsenenbereich an der notwendigen Geduld, den Spielern auch einen gewissen Entwicklungsspielraum zu gewähren. Die Umstellung vom Nachwuchs auf den Herrenfußball ist schon groß, aber sicher kein Hindernis. In unserem Verein fehlt allerdings auch ein leistungsorientierter Unterbau der 2. Mannschaft. Hier die richtigen Schlüsse zu ziehen und Entscheidungen, auch zum Wohl des Nachwuchses, treffen, obliegt jedoch nicht nur mir, sondern der Vereinsführung.

5. Mit Steven Niesel hat es ein Spieler aus dem Nachwuchs geschafft, sich nach jahrerlange sportlicher Ausbildung im Verein in der Oberliga-Mannschaft zu etablieren - was muss ein Spieler mitbringen, um am Ende auch "ganz oben" landen zu können?

Die wichtigsten Merkmale sind Ehrzeiz, Motivation und Disziplin. Und nie den Mut zu verlieren, auch wenn es mal eine Krise gibt.

6. Was ist das besonders Schöne am "Job" als Nachwuchskoordinator und was ist vielleicht auch am anstrengendsten?

Die u11 gratiliert Dirk TriepelAnstrengend sind die vielen, oftmals, bürokratischen Hürden in der Kommunikation mit den Verbänden. Die Kunst, eigene Ziele auch unter finanziell schwierigen Bedingungen zu erreichen. Das bremst manchmal.

Schöne ist Die Arbeit mit den SpielerInnen und Trainern, deren Eigenintiative, das geschichtsträchtige Stadion. Irgendwie kann man da auch nicht loslassen. Der VfL bestimmt dadurch schon auch mein Leben

7. Zum Abschluss unsere wichtige Frage: Was wünschst Du Dir aus Deiner Sicht für den VfL Halle 96?

Ich wünsche mir ein solides wirtschaftliches Fundament, welches auch dazu beiträgt, dass uns die positive Nachwuchsarbeit erhalten bleibt und dass unsere Nachwuchsspieler zukünftig ihr Leistungspotenzial in der 1. Mannschaft abrufen können.


Lieber Dirk, wir bedanken uns für das Interview und Deinen unermüdlichen Einsatz für den Verein. Auf eine tolle Saison für den Nachwuchs des VfL Halle 96.