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Nächstes Spiel

Landespokal Sachsen-Anhalt 2018/2019 - Viertelfinale
Sa., 17. Nov. 2018 13:00
1.FC Lok Stendal
STE
-:- VfL Halle 96
VfL 96

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 14 31
2 Luckenwalde 18 27
3 Inter Leipzig 13 23
4 Nordhausen II 12 23
5 VfB Krieschow 2 19
6 FC Eilenburg 9 16
7 VFC Plauen 4 16
8 Sandersdorf 2 16
9 Wismut Gera -3 16
10 FC CZ Jena II -5 15
11 FC Rudolstadt -2 14
12 VfL Halle 96 -5 13
13 Hohenstein -13 13
14 Ludwigsfelde -11 8
15 TV Askania -13 8
16 BW Zorbau -22 3
Schwere Zwillingsgeburt PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Donnerstag, den 01. November 2018 um 05:34 Uhr

Spielbericht

Am Ende blieb nur noch pure Erleichterung bei Akteuren, Fans und Verantwortlichen der 96er im „Schillerpark“ zu Dessau. Kein Wunder, gingen doch stressigere 90+4 Minuten voraus als man es nach den stabilen Auftritten In Hohenstein-Ernstthal und daheim gegen Luckenwalde erwarten konnte. Los ging es im anstehenden Pokalachtelfinalspiel bei Verbandsligist SV Dessau 05 schon im Vorfeld nicht optimal für die Blau-Roten. Kevin Schiller verletzte sich in der Vorbereitung und musste durch Schadi Soueidan ersetzt werden.

Auf’m Platz, wo ja bekanntlich entscheidend ist, begann es für den VfL 96 jedoch ordentlich. Eine Kopfballstafette Tommy Kind und Arnold Schunke endete aus Nahdistanz in den Armen von 05-Hüter Daniel Zschiesche (13.). Minuten später wird es barcaesk als Johann Kowalewicz per Hacke steil spielt, jedoch niemand mitmacht, Überraschungseffekt (19.). Im Anschluss scheitert Soueidan frei an Zschiesche, der zum Eckstoß klärt (20.). Das gleiche Schicksal ereilt einhundertzwanzig Sekunden später Max Worbs, ebenfalls im 1:1 gegen den 05-Schnapper (22.). Das erste Lebenszeichen der Gastgeber folgt durch Julian Bittner, dessen Kopfballversuch am zweiten Pfosten vorbei streicht (34.). Dann kam aber das erste „Kind“ der „Zoologen“. Konstantin Eder flankt von rechts auf den zweiten Pfosten, dort steht Kind blank und legt aus Nahdistanz zum 0:1 ein (38.). Damit sollte dann auch der Pausenstand erreicht sein.

Nach Wideranpfiff erste verheißungsvolle Aktion der 96er. Über Worbs und Kind erreicht der Ball Kowalewicz, dessen Abschluss von der Strafraumkante Zschiesche erneut zur Ecke klärt (49.). Drei Minuten später kommt ein Abschluss der 05er gefährlich in Richtung zweiter Pfosten und Nicolas Waite muss spektakulär klären (52.). Der eingewechselte Nils Morten Bolz spielt Kind in halbrechts in der Box an, Zschiesche kann erneut abwehren (70.). Der bei den Bauhausstädtern eingewechselte Geraldo Shaba spielt aus gut achtzehn Metern einen Freistoß direkt und scharf auf das 96-Tor, Waite klärt im Nachfassen (76.). Nach Ballverlust in der Vorwärtsbewegung werden die Blau-Roten klassisch ausgekontert. Über halbrechts kommt die Kugel zu Justin Duerksen, der aus Nahdistanz Waite keine Chance lässt und flach auf den zweiten Pfosten zum 1:1 einschiebt (80.). Die 96er sichtbar lustlos auf Verlängerung, suchen die Entscheidung. Florian Hilprecht findet Kind im 16er, aus der Drehung rauscht das Spielgerät knapp am Tor vorbei (82.). Dann schickt Worbs Blerand Shoshi links in den Strafraum, auch hier geht der Abschluss nur knapp vorbei. Dann ist es Tommy Barth welcher in der Nachspielzeit von rechts in die Box flankt, Kind findet und der im Liegen den Ball in das Tor der 05er befördert. Somit bewahrte das zweite „Kind“ namens 1:2 die 96er vor angeordneten Überstunden (90.+2). Zusammengefasst: „Zwillinge“ da, „Eltern“ wohlauf!

Der VfL spielte mit: Waite, Englich, Soueidan (74. Hilprecht), Worbs, Shoshi, Motscha, Eder (61. Bolz), Schunke, Kowalewicz, Kind, Barth