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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2018/2019 - Spieltag 10
Sa., 20. Okt. 2018 13:15
VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
VFL
-:- VfL Halle 96
VfL 96

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 5 9
2 Luckenwalde 6 8
3 Inter Leipzig 5 8
4 VfB Krieschow 1 7
5 VfL Halle 96 1 6
6 FC CZ Jena II 1 6
7 VFC Plauen 1 6
8 Hohenstein 0 6
9 Wismut Gera -2 6
10 Sandersdorf 1 4
11 FC Rudolstadt -1 4
12 Nordhausen II -2 4
13 TV Askania -3 4
14 FC Eilenburg -2 2
15 BW Zorbau -4 1
16 Ludwigsfelde -7 1
Fußballfest mit Gästesieg PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 01. Oktober 2018 um 05:44 Uhr

Es war angerichtet im „HWG-Stadion am Zoo“. Angerichtet für ein Spiel, Welches auch für den gastgebenden VfL Halle 96 durchaus ein anderes Ende hätte nehmen können als es das an der Anzeigetafel stehende 0:5 am Ende aussagte. Bereits nach zehn Minuten zappelte das Netz des Tores der BSG Chemie Leipzig als Tommy Kind nach Freistoß per Kopf zur Stelle war und die Kugel unhaltbar zum, am Ende vermeintlichen, 1:0 versenkte. Spielleiter Daniel Bartnitzki (Erfurt) zeigte zum Anstoßpunkt, die Torhymne einer niederrheinischen Altbierbrauerei ertönte standardgemäß im „HWG-Stadion am Zoo“ und zur Überraschung Aller wurde das Tor dann doch aberkannt. Auch für viele „Chemiker“ auf der Haupttribüne eine unverständliche Entscheidung. „Da hammor abbor Subbe jehabbt“, klang es im feinsten Sächsisch im nahen Umfeld des Berichterstatters an dessen Ohren. Ein ungewollter Beitrag zum derzeit heiß diskutierten Thema „Schreiben lernen durch Sprechen“ oder doch besser nach der Fibel. Das jedoch nur am Rande zu dieser Szene mit Knackpunktcharakter.

Nur weitere zehn Minuten später war es ausgerechnet der Ex-96er Alexander Bury, der einen Aufleger von Kay Druschky zum 0:1 verwandelte und damit die gut eintausend im Stadion anwesenden „Chemiker“ zum ersten mal in Jubelstimmung versetzte (20.). Die konnten Gleiches nochmals kurz vor der Pause tun als ein schlampiges Aufbauspiel der 96er zum Bumerang, Kevin Schiller in der Box zum letztlich unglücklichen letzten Mann wurde, Rot sah und Druschky mittels Strafstoß auf 0:2 erhöhte (44.).

Trotz Unterzahl versuchten es die Blau-Roten auch im zweiten Spielabschnitt sich Chancen für das ein oder andere Tor zu erarbeiten, was generell als respektabel eingeordnet werden kann. Mit der nun noch deutlicheren Überlegenheit der Leutzscher, konnten die sichtbaren Bemühungen jedoch nicht mithalten. Als ob sich der oftmals ins Feld geführte, wer immer es sein mag, Fußballgott nun endgültig für den Tag von den Trothaern abgewandt hatte, gab es kurz nach Wideranpfiff den zweiten Elfer für den Gast. Aus Tribünensicht eine strittige Entscheidung, als ein Akteur der Leipziger im 1:1 gegen VfL-Schnapper Nicholas Waite zu Fall kam. Schieri Bartnitzki entschied sich für Strafstoß und den verwandelte Daniel Heinze zur endgültigen Spielentscheidung, 0:3 (53.). Die noch folgenden zwei Druschky-Tore stellten das Endergebnis dann nur noch höher (62.,84.). Ein Kopfball nach Freistoß durch Arnold Schunke sollte dann Chemie-Hüter Julien Latendresse-Levesque einen Eintrag in dessen Arbeitsnachweis liefern, zu Mehr taugte auch diese gute Aktion leider nicht (88.).


Eine schöne Szene und eine Bessere konnte für das Spiel und dessen Rahmen kaum gefunden werden, zeigte die Hilfe des Physio der Leutzscher als ein VfLer verletzt vor dem eigenen Tor lag und Behandlung bedurfte. Da war zeitgleich die Vertretung von 96-Physio Judith Soden mit Mannschaftsleiter Holger Eichelmann im Gästeblock im Einsatz, um einem Fan der Grün-Weißen zu helfen. Das war dann so der I-Punkt auf einen gelungenen Tag, wo aus Sicht der 96er „nur“ das Ergebnis nicht stimmte. Ein stimmungsvoll-gewaltloser Gästesupport, eine große Unterstützung aus Verein (FC Halle United) und Umfeld (Elke und Barnie, Matthias, Ronny, Tasso) bei der Absicherung der Gastronomie verdienen es deshalb auch hier genannt zu werden. Ebenso der Support der Heimfans, welche diesmal geschlossen auf der Haupttribüne Platz genommen hatten. Sollte im Sinn der allgemeinen Stimmung zum Dauerzustand werden!

Der VfL spielte mit: Waite, Englich (53. Shoshi), Schiller, Barth, Worbs (67. Kowalewicz), Motscha, Zimmer, Schunke, Bolz, Schlüchtermann (53. Niesel), Kind

Zuschauer: 1245

Bilder vom Spiel in der Galerie!