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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2018/2019 - Spieltag 7
So., 30. Sep. 2018 14:00
VfL Halle 96
VfL 96
-:- BSG Chemie Leipzig
BSG

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 5 9
2 Luckenwalde 6 8
3 Inter Leipzig 5 8
4 VfB Krieschow 1 7
5 VfL Halle 96 1 6
6 FC CZ Jena II 1 6
7 VFC Plauen 1 6
8 Hohenstein 0 6
9 Wismut Gera -2 6
10 Sandersdorf 1 4
11 FC Rudolstadt -1 4
12 Nordhausen II -2 4
13 TV Askania -3 4
14 FC Eilenburg -2 2
15 BW Zorbau -4 1
16 Ludwigsfelde -7 1
Sieg im ersten Sachsen-Anhalt-Derby der Saison PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 03. September 2018 um 05:55 Uhr

Spielbericht

Als sich Askania-Trainer sowie Ex-96er Karsten Oswald und 96-Sprecher Andreas Jahnecke vor Spielbeginn noch kurz über die erlebte Stadionweihe in Aue austauschten, war weder der Derbysieg des VfL 96 absehbar, noch das Selbiger mit zwei Namen in Verbindung gebracht werden wird, welche in der Vorwoche am Fuß der Jenenser Kernberge einen doch eher gebrauchten Tag konstatieren mussten. Arnold Schunke schraubte sich nach Eckstoß von Max Worbs in die Höhe und ließ Ex-VfLer Max Stamer per Kopfball keine Abwehrchance, 1:0 (52.). Im Vergleich dazu brachte die aktuelle Nummer Eins der Blau-Roten die Akteure der Gäste schier zur Verzweiflung. In welchen Varianten der Ball auch immer Richtung 96-Tor flog, Christian Ignorek war zur Stelle. Besonders eindrucksvoll waren die Klärung einer 1:1-Situation (70.), die Entschärfung eines Kopfballversuchs (75.) und ein Freistoß, welchen Ignorek um den Pfosten lenken konnte (88.).


Alles in allem war in der Begegnung wenig von Derbystimmung auszumachen. Beide Mannschaften waren bemüht sich hauptsächlich spielerischer Mittel zu bedienen, was beidseitig nicht durchweg optimal gelang. Nach erst vier absolvierten Punktspielen ist das aber auch nicht unbedingt verwunderlich. So dauerte es auch eine ganze Weile ehe Max Zimmer rechts im Strafraum abschließt, der Ball über das Gästetor geht (23.). Kapitän Philipp-Holger Motscha versucht sich im Anschluss mit zwei Freistößen, welche jedoch erfolglos bleiben. Einmal kann Stamer parieren (26.) und dann rauscht die Kugel knapp am Tor vorbei (39.). Torlos bat Spielleiter Christian Schlömann (Stollberg/Erzgebirge) beide Mannschaften in die Pause.

Mit Wideranpfiff konnte man sehen, dass Askania Bernburg nun das Spiel an sich ziehen wollte. In diese Bemühungen platzte aber die Führung der Blau-Roten und setzte erst einmal ein Stoppzeichen für diese Spielrichtung. Konstantin Eder verzog links in der Box den ersten nennenswerten Nachpausenangriff des VfL 96 (67.). Im Gegenzug der von Ignorek geklärten 1:1-Situation bedient Tommy Kind den eingewechselten Niels Morten Bolz links im 16er, Stamer kann klären (71.). Nach den folgenden zwei Großtaten von Ignorek fährt der VfL über Bolz und den ebenfalls eingewechselten Steven Niesel einen letzten Angriff, welcher in einem Eckstoß endet (90.+2). So konnte dann auch Cheftrainer Rene Behring am Spielende aufatmen und sich freuen „das wir die unter der Woche angesprochene und trainierte Defensivarbeit heute deutlich besser verrichteten als noch vor Wochenfrist.“ Und das die vorwöchigen Sorgenkinder nun die Matchwinner waren ist eine dieser Geschichten, welche der Fußball manchmal schreibt.

Nun können die 96er mit gestärktem Selbstvertrauen in das Landespokalspiel beim BSV Halle-Ammendorf gehen, welches bereits am Freitag, 7.9.2018, 19:15 Uhr, in Ammendorf angepfiffen wird.

Der VfL spielte mit: Ignorek, Englich, Schiller. Barth (66. Bolz), Worbs, Motscha, Eder (90.+1 Shoshi), Zimmer, Schunke, Schlüchtermann (56. Niesel), Kind