Stadtwerke Halle

Stadtwerke Halle GmbH

Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2018/2019 - Spieltag 7
So., 30. Sep. 2018 14:00
VfL Halle 96
VfL 96
-:- BSG Chemie Leipzig
BSG

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 BSG Chemie 5 9
2 Luckenwalde 6 8
3 Inter Leipzig 5 8
4 VfB Krieschow 1 7
5 VfL Halle 96 1 6
6 FC CZ Jena II 1 6
7 VFC Plauen 1 6
8 Hohenstein 0 6
9 Wismut Gera -2 6
10 Sandersdorf 1 4
11 FC Rudolstadt -1 4
12 Nordhausen II -2 4
13 TV Askania -3 4
14 FC Eilenburg -2 2
15 BW Zorbau -4 1
16 Ludwigsfelde -7 1
VfL mit überzeugender Heimpremiere PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 13. August 2018 um 05:03 Uhr

Spielbericht

Was nach der Auftaktniederlage in Rudolstadt vor Wochenfrist schon in Ansätzen zu sehen gewesen ist, vollendeten die 96er vor heimischer Kulisse gegen Aufsteiger Wacker Nordhausen II in letztlich beeindruckender Manier und mit ebensolchem Resultat. Ein 4:1 stand nach der nicht ganz 90-minütigen Hitzeschlacht, Schieri Tobias Hagemann hatte nach 89 Minuten ein Einsehen mit den Akteuren, an der Anzeigetafel im „HWG-Stadion am Zoo“. Das gegen einen formal genannten Aufsteiger, aber eben auch gegen keinen Aufsteiger im eigentlichen Sinne. Standen doch mit Marco Sailer und Mounir Chaftar gleich zwei Akteure im Gästeteam, welche die 1.Bundesliga nicht nur aus TV-Übertragungen kennen.

In das Spiel kamen die Gäste optisch besser, aber beim VfL war auch sofort das unbedingte Wollen zu erkennen. So kamen die Hausherren durch Max Zimmer, Tommy Kind, Konstantin Eder und Max Worbs zu verheißungsvollen Szenen, welche aber noch nicht eine mögliche Führung brachten (9., 13., 16., 20.). Diese gelang, fast aus heiterem Himmel, dann den Gästen. Einen von rechts flach und scharf in Richtung VfL-Tor gespielten Ball erwischt Paul Hans Kirchner mit der Fußspitze und das Spielgerät kullert am zweiten Pfosten zum 0:1 über die Linie (26.). Die Blau-Roten davon nicht geschockt, schalteten sofort in den Aufholmodus und kamen durch Zimmer sowie Kind auch wieder zu Chancen (26., 37.). Auf der Gegenseite war es der Torschütze mit Direktversuch im 16er, der Ball ging weiter über das Tor der 96er (41.). So ging es mit knapper Gästeführung in die Halbzeitpause.

Aus Dieser kam der VfL mit sichtbar neuem Mut und in Person Nicolas Waite neuem Schnapper zwischen den Pfosten (46.). Was mit Christian Ignorek passiert war konnte unmittelbar nach Spielenede nicht wirklich erklärt werden, am wahrscheinlichsten mögliche Folgen zu intensiver Sonneneinwirkung. Eine auch stimmungstechnisch sonnige zweite Halbzeit - 111 zahlende Zuschauer und einige Dauerkartenbesitzer feuerten die 96er lautstark an - nahm ihren Lauf nach schöner Kombination Worbs, Eder, Kind, wo Letztgenannter aus sechzehn Metern die Kugel nicht voll trifft (51.). Nur wenig später klappte das Ganze deutlich besser und sogar doppelt. Erst hebt Kind rechts in der Box stehend den Ball über Wacker-Kister Ruben Aulig sehenswert zum 1:1 in das Tor und dann brauchte er nach finalem Zuspiel durch Eder nur noch den Fuß hinhalten, 2:1 (53., 54.). Das der als Torjäger an den halleschen Zoo gelotste Ex-Leutzscher auch Vorbereitung kann, zeigte das 3:1 . Diagonalball auf Zimmer rechts in der Box und der schließt direkt auf den „langen“ Pfosten ab, Aulig ohne Chance (71.). In Minute 87 setzt der eingewechselte Steven Niesel mit feinem Zuspiel Zimmer in Szene und der zweite Doppeltorschütze des Spiels netzte flach in Richtung zweiter Pfosten zum 4:1-Endstand ein (87.). Am Ende konnte man in viele zufriedene Gesichter Schauen und Das durchaus völlig zu Recht.

Der VfL spielte mit: Ignorek (46. Waite), Englich, Schiller (76. Niesel), Worbs, Shoshi, Motscha, Eder, Zimmer, Bolz, Schlüchtermann (81. Kowalewicz), Kind