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Zwei verschenkte Punkte, es hätte schlimmer kommen können PDF Drucken E-Mail
2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 28. Mai 2018 um 17:51 Uhr

Spielbericht

Wenn es kurz vor Ende des Spitzenspiels der 1.Stadtklasse zwischen Aufbau Tasmania Halle und der zweiten des VfL 96 nicht noch diesen einen lichten Moment von Niklas Hübner und dem kurz zuvor eingewechselten Dragan Tomic gegeben hätte dann, ja dann, wäre auf dem „Hallorenplatz“ an der Otto Stomps Straße nicht der Rasen sondern die Stimmung der Blau-Roten das Trockenste gewesen. Hübner bereitet über die linke Außenbahn vor, spielt den Ball flach vor das Tor, wo Tomic die Kugel über die Linie drückt, damit wenigstens 1 Punkt rettet und den 3:3-Endstand besorgt (85.).
Nach dieser Szene kam aber nur kurz Freude bei den 96ern auf, das im Wissen viel liegengelassen zu haben. Ursache dessen waren einfach zu viele Unzulänglichkeiten, vor allem im Offensivbereich. Was hier an teils hochkarätigen Chancen liegengelassen wurde ging nicht auf die berühmte Kuhhaut und geht folglich erst recht nicht in einen an Wortzahlen gebundenen Bericht. Dabei ging es für den VfL richtig gut und sehr zeitig los. Nach schnellen Treffern von Ferdinand Lorek und Julian Kawa zum 0:1 und 0:2 (11.,13) war der Gastgeber bei hochsommerlichen Temperaturen eigentlich schon früh aus dem Spiel raus und es ging nur noch um die Höhe des Ergebnisses. Eigentlich. Der bereits benannten offensiven Defekthexe kam nun, auch nicht besser aussehend, ihre Zwillingsschwester aus dem defensiven Regal zu Hilfe. Nach Ballverlust des höchst unglücklich agierenden Kapitäns Marko Kryschak im Mittelfeld kommt der Torjäger der Gastgeber, Remmler links im Strafraum an den Ball, schließt halbhoch auf den 2.Pfosten ab und 96-Schnapper Boris Mocek ist chancenlos, 1:2 (24.). Eine knappe Viertelstunde später rutscht Mario Hirsekorn beim Abwehrversuch das Spielgerät über den Scheitel und gerät so zur Steilvorlage für Howansky. Der zieht über rechts in die Box und vollendet im 1:1 gegen Mocek zum 2:2 (38.). Dann gerät ein Abstoß von Mocek zu kurz und auf den Fuß eines Akteurs der Gastgeber. Der direkte Schussversuch aus gut 30 Metern endet am Pfosten (43.). So ging es mit einem Remis in die Pause.

Nach dieser ging es im Stil des 1.Spielabschnitts weiter. Die Blau-Roten ließen teils beste Chancen liegen (57.,67.,72.,78.) und produzierten zugleich einen weiteren Fehler und Dieser führte zur erstmaligen Führung der Gastgeber. Kryschak wehrt per Kopf zu kurz ab, Remmler kommt in Ballbesitz, kann sich im 2.Versuch an Mocek vorbeispielen und zum 3:2 einschieben (82.). Zum Glück  kam dann aber noch dieser eine lichte Moment und Stunden später via TV die im CL-Finale eingebettete Botschaft, es gibt Schlimmeres. Somit sollten die Bauchschmerzen der an den Gegentreffern Beteiligten, einigermaßen glimpflich verlaufen sein.

Der VfL spielte mit: Mocek, Hirsekorn, Wippert (46. Algner), Hesse, Sternbeck, Stein, Trzaska, Kryschak (83. Tomic), Lorek, Kawa, Hübner