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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2017/2018 - Spieltag 6
Fr., 22. Sep. 2017 19:00
FC Eilenburg
FCE
-:- VfL Halle 96
VfL 96

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 Bischofswerda 11 12
2 VFC Plauen 4 10
3 Inter Leipzig 3 9
4 1.FC Stendal 7 8
5 TV Askania 3 8
6 FC CZ Jena II 1 7
7 SV SCHOTT 1 7
8 FC Rudolstadt 2 6
9 VfL Halle 96 2 6
10 Sandersdorf 1 4
11 FC Eilenburg -1 4
12 FSV Barleben -5 4
13 SVE Kamenz -6 3
14 Merseburg 99 -7 1
15 Wismut Gera -5 0
16 VfB Krieschow -11 0
„Kowa“ lässt 96 im Pokal weiter hoffen PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 04. September 2017 um 05:48 Uhr

Spielbericht

Die Mehrheit der 157 Augenzeugen verließ den Dessauer „Schillerpark“ am vergangenen Samstag ein wenig enttäuscht. Kein Wunder, schlug sich doch Verbandsligist SV Dessau 05 wacker gegen den höherklassigen VfL96 . Bei den Blau-Roten aus dem „HWG-Stadion am Zoo“ merkte man jedoch schon, dass mit den Ausfällen von Tom Renner, Kevin Schiller, Max Worbs und Marvin Hahn einiges an Qualität fehlte. So standen mit den Zwillingen Andrej und Alexander Wunder von der U19 aus der „Zoologenakademie“ auch 2 absolute Neulinge erstmals in der Kaderlistung.

Die Beiden hätten sich sicher auch gefreut, wenn Andy Soyk der Ball beim Abschluss nicht versprungen und über das Tor gesegelt wäre (5.). Voraus ging eine gewohnt dynamische Vorbereitung durch Stephan Schammer über die rechte Außenbahn. Nach diesem hoffnungsvollen Auftakt der 96er kam der Gastgeber in Folge allerdings zu einer Hoheit in Sachen Chancen und Abschlüsse. Das es hieraus zu keinen zählbaren Nachteilen für den Oberligisten kam, war ein Mix aus Paraden von Christian Ignorek, mangelnder Abschlussqualität und gelegentlichem Glück. Für Letzteres spricht wohl am besten die Szene als Ignorek einen hohen Ball auf den 2.Pfosten nicht erreichen kann, der Ball im Anschluss auf der Torlinie entlang flippert und abschließend aus der Gefahrenzone befördert werden kann (27.). So ging es torlos in die Pause.

Den besseren Start in den 2.Spielabschnitt hatte dann ganz eindeutig der VfL96 . Johann Kowalewicz wird kurz nach Wideranpfiff links im 16er auf Höhe 1.Pfosten angespielt und befördert die Kugel aus Nahdistanz zum 0:1 ins Tor der 05er (48). Die Trothaer nun deutlich besser im Spiel. Der eingewechselte Alain Nkem hatte kurz nach der Führung die Chance zur Resultaterhöhung. Nach Flanke von  Schammer geht der abschließende Kopfballversuch allerdings über den Kasten (52.). Pech hat später Schammer mit einem Pfostentreffer nach feinem Spielzug über Nkem und Schadi Soueidan (65.). Julian Bittner stellte im Anschluss Christian Ignorek aus gut 20 Metern auf die Probe, welche der 96-Schnapper bestand (71.). Der gleiche Spieler vergab später frei aus etwa 14 Metern, schob das Spielgerät flach am Tor vorbei (83.). Schammer war schließlich der letzte Abschluss des Spiels vorbehalten. Nach Vorlage Nkem scheitert Schammer von der Strafraumkante an 05-Hüter Daniel Zschiesche (90.).

„Mit unserem stark dezimierten Aufgebot haben wir die nächste Runde im Wettbewerb erreicht. Das war unser Ziel, stärker hätte der Kontrahent nicht sein dürfen“, fasste sich Cheftrainer Rene Behring nach Spielschluss kurz.

Für heitere Stimmung auf der Haupttribüne sorgte mehrfach der Anhang der 96er, mit seinem in die „Zweistromstadt“ mitgeführten Liedgut.

Der VfL spielte mit: Ignorek, Englich, Schammer, Shoshi, Soyk (50. Nkem), Hilprecht, Schunke, Kowalewicz, Soueidan, Zimmermann, Niesel