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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2017/2018 - Spieltag 6
Fr., 22. Sep. 2017 19:00
FC Eilenburg
FCE
-:- VfL Halle 96
VfL 96

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 Bischofswerda 11 12
2 VFC Plauen 4 10
3 Inter Leipzig 3 9
4 1.FC Stendal 7 8
5 TV Askania 3 8
6 FC CZ Jena II 1 7
7 SV SCHOTT 1 7
8 FC Rudolstadt 2 6
9 VfL Halle 96 2 6
10 Sandersdorf 1 4
11 FC Eilenburg -1 4
12 FSV Barleben -5 4
13 SVE Kamenz -6 3
14 Merseburg 99 -7 1
15 Wismut Gera -5 0
16 VfB Krieschow -11 0
"Die Null muss stehen" PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 28. August 2017 um 05:51 Uhr

Der ehemalige Schalketrainer Huub Stevens hätte seine Freude am momentanen Spiel von Oberligist VfL Halle 96 - denn dieser ist auf bestem Wege, dem Stevensschen Motto „Die Null muss stehen“ ein Denkmal für die Ewigkeit zu errichten. Ob der Meister höchst selbst damit zufrieden wäre? Man darf es anzweifeln, denn dummerweise steht nach 270 Minuten eine Doppelnull auf dem Konto der Blau-Roten und Das würde dem Schöpfer der stehenden Null sicher einst genau so wenig gefallen haben wie Cheftrainer Rene Behring, auch wenn Dieses der einzig wirkliche Kritikpunkt aktuell bei den 96er sein dürfte.

Am Ende des Spiels gegen den 1.FC Lok Stendal, kann man damit dennoch leben. In Hälfte 1 hatte der Gastgeber mehr vom Spiel und in Hälfte 2 die Altmärkische „Lok“. Die dampfte nach einem Ballverlust der 96er gleich mal in Richtung VfL-Tor und zum Glück der Trothaer verdampfte sich der Abschluss von Christos Iereidis über dem Querbalken (2.). Im Gegenzug schließt Stephan Schammer in der Box mit dem linken Fuß ab, mit dem selben Resultat (3.). Ein Direktversuch durch Tom Renner nach Ecke, 17 Meter zentral, endet in den Armen von Lok-Hüter Bryan Giebichenstein (8.). Dann kommt erneut Schammer rechts im 16er zum Abschluss, der Ball streift den 1.Außenpfosten (18.). Artistisch-Brasilianisch zeigt sich später Johann Kowalewicz im Strafraum. Aus der Drehung und mit Hacke abgeschlossen, segelt das Spielgerät am 2.Pfosten über das Tor (31.). Es war der letzte Höhepunkt vor der Pause.

 

Aus dieser kam der Aufsteiger mit mehr Schwung und erarbeitete sich Stück für Stück Überlegenheit. Diese hätte dann auch an der Anzeigetafel im „HWG-Stadion am Zoo“ ihren sichtbaren Ausdruck finden können. In Folge einer über die linke Außenbahn initiierten Offensivaktion wird ein Stendaler im Strafraum zu Fall gebracht so das dem unauffällig agierenden Spielleiter Philipp Jacob (Dresden) keine andere Wahl blieb, als auf Strafstoß zu entscheiden. Niclas Buschke schnappt sich den Ball und verfehlt mit seinem Schussversuch eine Gästeführung deutlich (59.). Wenig später setzt Renner Schadi Soueidan in Szene, dessen 20 Meter-Schuss über das Lok-Tor segelt (64.). Giebichenstein muss dann nochmals bei einem Versuch von Andy Soyk auf der Hut sein (82.).

Am Ende stand eine Nullnummer der besseren Sorte an der Anzeigetafel, was auch beide Trainer in der Spielbeurteilung einte.

Auch wenn immer noch nach dem ersten Punktspieltorschützen der 96er gefahndet wird ist erkennbar, dass hier eine gefestigt wirkende Mannschaft mit einem erkennbaren Konzept agiert und das junge Spieler wie Lukas Englich, Steven Niesel oder Johann Kowalewicz eine klare Weiterentwicklung zeigen und auf den Platz bringen können. Auch deshalb ist der Spaßfaktor bei VfL-Spielen aktuell höher als vor Jahresfrist.

Der VfL spielte mit: Stamer, Englich, Schiller, Schammer, Renner, Shoshi, Hilprecht (89. Nkem), Schunke, Kowalwicz, Zimmermann (61. Soueidan), Niesel (75. Soyk)

Bilder vom Spiel in der Galerie!