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Debakel im Stadtderby PDF Drucken E-Mail
2.Mannschaft
Geschrieben von: Siegward Schlösser   
Dienstag, den 24. April 2012 um 21:25 Uhr

Eine ganz schwache Vorstellung bot die VfL-Reserve im Lokalderby bei der ESG. Dabei konnte man in der ersten Halbzeit noch recht ordentlich mithalten und hatte sogar leichte Feldvorteile. Klare Chancen blieben zunächst auf beiden Seiten Mangelware. Rico Dehlers Schuss verfehlte ebenso das Tor wie auf der anderen Seite der von ESG Stürmer Sparenberg (10./12.).

Das erste Signal setzte dann die ESG, als eine Kopfball aus 5 Metern knapp über das, von Christian Bienko gehütete, VfL-Tor strich (18.). Dann hatte wieder der VfL durch Kasch und Ender Möglichkeiten zur Führung.  Kaschs Schuss hielt ESG-Keeper Thielscher, Enders Schuss verfehlte das Tor denkbar knapp (20./29.). In der 38. Spielminute war es dann soweit. Auf der linken Seite setzte sich Ritter durch, seinen Schuss hielt Bienko - den Nachschuss verwandelte Sparenberg zur Führung.

Nach der Pause brachen dann alle Dämme. Der agile 37-jährige Sparenberg setzte sich auf rechts gegen Kasch durch, seinen flache Eingabe schob Dittmar zum 2:0 ein (54.). Eine Minute später eine fast identische Situation. Diesmal flankte Sparenberg von rechts, Polembersky war mit dem Kopf zu Stelle (55.). Nach weitern fünf Minuten war die VfL-Abwehr wieder überfordert, als Polembersky zwei Mann aussteigen ließ und ins kurze Eck einschoss (60.). Weitere zwei Minuten später zog ESG-Stürmer Ritter von halbrechts aus knapp 20 Metern ab. Polembersky fälschte den Schuss unhaltbar für VfL-Torwart Bienko ins lange Eck ab (62.).

Die VfLer waren bemüht, aber nach vorn lief einfach zu wenig. Auch der klare Spielstand trug nicht unbedingt zu einer selbstbewussteren Spielweise bei. Friedemann Schott probierte es mit einem 20-Meter-Schuss, scheiterte aber am ESG-Schlussmann (67.). Nach einem Doppelpass mit Vollmann, auch schon 41 Jahre, erhöhte der überragende Polembersky mit Schlenzer ins lange Eck auf 6:0 (75.). Kurz vor Schluss gelang dem gleichen Spieler der fünfte Treffer, als er freistehend nach einem Freistoß zum 7:0-Endstand traf (88.).

Diese Niederlage basiert zum Teil auch auf einem dezimierten, unerfahrenen Kader, mangelndem Selbstvertrauen nach wenig berauschenden  Resultaten in den letzten Wochen und schlicht auf der Tatsache, dass die ESG Akteure in ihren Reihen hatte, die ihren jeweiligen Gegenspielern klar überlegen waren. Damit ist nicht unbedingt der 50-Jährige Libero Grötzebauch gemeint.

ESG Halle - VfL Halle 96 II ... 7:0 (1:0)

Aufstellung: Bienko, Richter, Klein, Demant (75. Cachay), Pilz, Schott, Ender, Nowoisky, Krasniqi (46. R. Ahlert), Dehler,
Kasch (70. P. Ahlert)

Tore: 1:0 Sparenberg (38.), 2:0 Dittmar (54.), 3:0, 4:0, 5:0, 6:0, 7:0 Polembersky (55./60./62./75./88.)