Stadtwerke Halle

Stadtwerke Halle GmbH

Nächstes Spiel II.

1. Stadtklasse Halle 2017/2018 - Spieltag 8
Sa., 28. Okt. 2017 11:30
SG Motor Halle III
MOT III
-:- VfL Halle 96 II
VfL 96 II

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 SG Halle 05 14 43
2 SG HTB II 23 40
3 SV Rotation II 12 39
4 Roter Stern II 14 33
5 Turbine III 10 33
6 TSG Kröllwitz II 11 30
7 VfL Halle 96 II 7 27
8 SG Motor III -4 21
9 Nietleben III -22 21
10 HSC 96 II -22 19
11 Kanenaer SV II -43 7
Von Halle nach Halle, mit geringfügigem Umweg PDF Drucken E-Mail
2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Dienstag, den 30. Mai 2017 um 13:28 Uhr

Spielbericht

So oder ähnlich hätte das Motto der diesjährigen Himmelfahrttour der „Zwooten“ des VfL96 lauten können. Nach üblicher Vorplanung des Reiseziels, bekam diesmal Dragan Tomic die Dienstmütze des Reiseleiters aufgesetzt und vorab, er trug sie mit Würde und Einfallsreichtum. Dafür schon den gebührenden Respekt in der Einleitung.

Wie am Namen des Cheforganisators unschwer zu erkennen, ging es 2017 in die ehemalige SFR Jugoslawien und ganz genau in die heutige Republik Kroatien. Los ging es am 25. Mai 2017, 01:30 Uhr, vom „HWG-Stadion am Zoo“ in Richtung Berlin-Tegel. Die KFZ abgeparkt, ging der Check-In einigermaßen flott über die Bühne, um dann in tiefe Depression zu verfallen. Das Teamnesthäckchen Ferdinand Lorek verkündete in jugendlichem Leichtsinn eine, wie sich später herausstellen sollte, internetgesteuerte Fehlmeldung, welche einen Startverzug von 2 Stunden beinhaltete. Nachdem der erste Frust darüber verpufft war, stellte sich das Ganze jedoch als digitale „Fake-News“ heraus. Es ging mit leichter Verspätung fast pünktlich los, wobei sich 5 Fluggäste im Glauben an diese Fehlmeldung ganz schön ins „Knie“ geschossen haben, weil der Flug infolge Abwesenheit ohne die 5 Unbekannten gestartet wurde. Nach knapp 1,5 Stunden schwebte man auf dem Flughafen Split ein welcher aber gut 25 km von der Adria-Metropole entfernt liegt, dafür um so dichter am eigentlichen Reiseziel Trogir. Das Hotel lag in einem Vorort der ca. 14.000 Einwohner zählenden Hafenstadt an der Adria. Im Quartier angelangt gingen die organisatorischen Maßnahmen zügig über die Bühne und so konnte man sich recht zeitig an der Strandbar mit diversen Proben der kroatischen Brauereikunst vertraut machen. Das Ergebnis, welches sich in den weiteren Tagen auch nicht wesentlich ändern sollte, ganz diplomatisch ausgedrückt: Geschmackssache!

Am Mittag ging es dann in die, mit Weltkulturerbestatus ausgestattete Altstadt, zum ersten Rundgang und diversen Speisefolgen. Aus Sicht des Verfassers zwingend zu empfehlen: Pizzen! Abends war dann an der Strandbar Reli zwischen WOB und BS angesagt soweit man es, verschiedener Strapazen geschuldet, noch mitbekam. Ein erlesener Freundeskreis versorgte z.B. den Autor mit Salami, im Tiefschlaf wohl bemerkt.

Nach soviel Ruhe konnte dann Tag 2 in Angriff genommen werden. Auf hohen Küstenstraßen mit herrlichen Panoramen, ging es in den Krka-Nationalpark, wo auf den 96-Tross eine reizvolle Urwaldlandschaft, umsäumt von feinsten Wildwassern, Badestellen und Freiluftgastronomie wartete. Nach mehrstündiger aktiver Erholung, ging es in knapp 2,5 stündiger Fahrt direkt nach Split. Dort wartete für eine unscheinbare Minderheit gleich die sehenswerte Altstadt und für die größere Expertenrunde Spielvorbereitung auf der Dachterrasse eines Einkaufzentrums. Von dort konnte man auch den Ort einsehen, wo eine Hospitanz der 1. kroatischen Liga erfolgte. RNK Split vs. NK Osiejek war das „Objekt“ fußballerischer Begierde und leicht übertrieben ausgedrückt: so schlecht… ist die 1.Stadtklasse gar nicht. Zumindest was die Zuschauerversorgung anbelangt. Mangels diverser Versorgungseinrichtungen im Stadion der Gastgeber, traten bei dem Ein oder Anderen Erscheinungen von Dehy…, ähm Unterhopfung natürlich, zu Tage, so dass man bereits zur Halbzeit in Richtung Altstadt aufbrach, um sich in „fachärztliche“ Behandlung zu begeben. Nach Einnahme eines opulenten Abendmahls, sog man noch das angenehme Flair der nächtlichen Altstadt in sich auf, bevor es um 23 Uhr retour gen Hotel ging. Der örtliche Fußballclub unterlag übrigens 0:1 und muss nun in die 2. Liga. Kurz nach Mitternacht erhielt Ralf Backe sein Geburtstagsständchen und es entwickelte sich eine spontane Party am Hotelpool.

Dann war auch bereits wieder der Abreisetag da. Dieser wurde individuell genutzt. Strandtag, nochmals Split oder Trogir standen auf den Programmen von 3 Gruppen. 18 Uhr ging es per Wassertaxi über die abendliche Adria zum Flughafen, von wo 20:40 Uhr der Rückflug startete. Pünktlich erfolgte die Landung in Berlin, wo man im Landeanflug noch das vom Pokalfinale erleuchtete „Olympiastadion“ sehen konnte. Zügiger als vermutet gelangte man aus der Bundeshauptstadt raus, Welches Anhängern einer westfälischen Mannschaft sichtbar nicht vergönnt war. Diese schienen aber zum Glück unbeschadet, nachdem sie offensichtlich mit einem jungen Schwarzkittel kollidiert waren. Das arme Schwein war tot und die Frontpartie des PKW reichlich ramponiert.

Zu unterschiedlichen Zeiten gelangten alle blau- roten Fahrgemeinschaften am frühen Sonntagmorgen gut in Halle an.

Im Namen Aller nochmals ein dickes Danke an Reiseleiter Dragan, hatt du fein gemacht!