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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2017/2018 - Spieltag 10
Sa., 28. Okt. 2017 14:00
VfL Halle 96
VfL 96
-:- FC Carl-Zeiss Jena II
CZJ II

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 Bischofswerda 18 21
2 VFC Plauen 6 19
3 1.FC Stendal 9 16
4 Inter Leipzig 6 15
5 FC Eilenburg 9 14
6 FC CZ Jena II 3 14
7 TV Askania 2 13
8 FC Rudolstadt 6 12
9 FSV Barleben -3 10
10 VfL Halle 96 -4 10
11 Sandersdorf 0 9
12 SV SCHOTT -8 8
13 VfB Krieschow -9 7
14 SVE Kamenz -8 5
15 Merseburg 99 -14 3
16 Wismut Gera -13 1
Hagel, Blitz und Donnerschlag... PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Samstag, den 20. Mai 2017 um 16:43 Uhr

Spielbericht

...lies Cheftrainer Rene Behring auf der Pressekonferenz nach dem Spiel Wismut Gera - VfL Halle 96 nicht auf seine Mannschaft niedergehen, merkte jedoch zu Recht an, „...dass unter Berücksichtigung der Spiel- und Chancenanteile, der Sieg der Gastgeber in Ordnung geht. Das konnte jeder sehen.“

Die 228 Zuschauer im „Stadion der Freundschaft“ sahen zu erst einmal ein Oberligaspiel, welches nur schwer in die Gänge kommen wollte.

Es vergingen 26 Minuten bis Gera zum ersten hoffnungsvollen Abschluss gelangte und der wieder stark aufspielende 96-Schnapper Max Stamer seine erste Probe bestand (26.). Nur wenig später zeigte sich Stamer erneut hellwach und konnte 2 Abschlüsse der Wismut entschärfen (31., 33.).

Dann entlud sich über Gera ein Unwetter vom Feinsten, welches auf jeden Fall Titelambitionen in sich trug und Diese auch berechtigt den Einstieg zum Bericht geben. Es wurde dunkel, laut und feucht, sehr feucht. Frankfurt/Main 1974 lies grüßen. Um so überraschter waren alle Beteiligten, dass Spielleiter Michel Franke (Zwickau) nach etwa 20 Minuten beide Teams wieder auf den Platz bat. Anders als im Spiel gegen Barleben, schien die unfreiwillige Zusatzpause diesmal den 96ern besser bekommen zu sein. Konstantin Eder schließt links im Strafraum ab, BSG-Hüter Alexander Just pariert (36.). Ähnliche Situation auf der Gegenseite, Stamer klärt erneut (41.). Dann hat plötzlich der VfL einen indirekten Freistoß zugesprochen bekommen, wobei niemand so richtig wusste Warum. Passte jedoch zum „Jubiläumstag“ 19. 5. (2001) und konnte somit als „Dr. Markus Merk Gedächtnisrückpass“ in die Historie diese Oberligaspiels eingehen. Max Worbs hat aus kurzer Distanz jedoch nicht das nötige Glück, knallt den Ball an die Querbalkenunterkante von wo das Spielgerät zum Leidwesen der Trothaer vor die Torlinie springt (43.). Im Gegenzug muss Philipp-Holger Motscha artistisch klären (43.).

Nach torloser regulärer Pause kommen die Gastgeber durch Max Gehrmann und Andreas Luck zu erneut guten Gelegenheiten, wobei Stamer zweimal der Bessere ist und die Kugel einmal am Tor vorbei rauscht (48., 49., 52.). Der VfL kommt danach über die rechte Außenbahn, der Ball von dort zum vor dem Tor lauernden Matthias von der Weth und wie, aus nicht vorhandenem, heiteren Himmel steht es 0:1 (54.). Dann hätte Eder Einiges klären können. Solo von links in die Box und anstatt selber abzuschließen, mit Abspiel in Richtung 2. Pfosten die falsche Entscheidung getroffen (56.). Der eingewechselte Pedro Belini Fagan gleicht kurz danach aus - 1:1 (59.). Ab diesem Zeitpunkt erhöhte Gera den Druck, nutzte die gebotenen Räume und kam durch 2 Kopfbälle durch Dennis Blaser und Gehrmann zum 3:1 Endstand (80., 86.).

 

Der VfL spielte mit: Stamer, Englich (83. Soueidan), Schammer, Eder, Renner, Motscha, von der Weth, Aljindo, Hahn (74. Kowalewicz), Rieger, Worbs