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Nächstes Spiel

NOFV-Oberliga Süd 2017/2018 - Spieltag 13
Sa., 25. Nov. 2017 13:00
VfL Halle 96
VfL 96
-:- SV SCHOTT Jena
SVS

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 VFC Plauen 9 28
2 Bischofswerda 22 26
3 Inter Leipzig 12 24
4 FC Eilenburg 12 21
5 FC CZ Jena II 5 19
6 VfL Halle 96 2 17
7 1.FC Stendal 3 16
8 Sandersdorf 1 15
9 TV Askania -1 14
10 SV SCHOTT -7 14
11 FC Rudolstadt 5 13
12 FSV Barleben -7 13
13 VfB Krieschow -13 7
14 Wismut Gera -10 5
15 SVE Kamenz -13 5
16 Merseburg 99 -20 4
Zwei „Strahlen“ führen zu Niederlage PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Dienstag, den 21. Februar 2017 um 14:05 Uhr

Spielbericht

Es waren die Spielminuten 45 und 63 als sich Rudolstadts Schneider den Ball zu fälligen Freistößen zu recht legte, um das Spielgerät dann, mit in dieser Liga selten gesehener Schärfe und Präzision, in Richtung VfL-Tor zu befördern. Um es vorweg zu nehmen er hatte damit Erfolg, unhaltbar schlugen die Geschosse zum 1:2 und 2:3 (45.,63.) im Kasten vom jungen 96-Hüter Max Stamer ein.

Das die schlechte Nachricht. Positiv betrachtet es gab keine Verletzten, weder in der jeweiligen Mauer noch auf der Torwartposition. Da war es aus Gründen doch ganz sinnvoll das Stamer es mit dem „da muss er sich mal bewegen und die Arme hoch bekommen“ aus dem Kreis kiebitzender „Torwarttrainer“, nicht so wirklich hinbekam. Einfach weil die Reaktionszeiten zu kurz gerieten.

Davor machte es ein kompakt agierender VfL96 den Thüringern nicht einfach. Symptomatisch dafür die Entstehung des 0:1. Temel wird rechts in der Box angespielt. Dort arbeitet sich der geschätzt 1,95 Meter große und 100 Kilogramm schwere Hüne um seinen Gegenspieler und platziert den Ball flach in Richtung zweiter Pfosten, wo die Kugel im Tornetz endet (38.). Die 96er bekommen im Anschluss einen Freistoß im halblinken Halbfeld zugesprochen. Hoch und diagonal kommt der Ball in den Strafraum. Dort kann sich Kapitän Matthias von der Weth im Luftduell behaupten und zum 1:1 einköpfen (43.). Fast mit dem Pausenpfiff der bereits angeführte „Strahl Nummer 1“ mit dem bekannten Ergebnis.

Nach der Pause misslingt der Defensivabteilung des FCE ein Kopfballrückspiel im 16er, Jihad Mirza spritzt dazwischen und vollendet aus spitzen Winkel flach zum 2:2 (47.). Wenige Minuten später hatte Zugang Max Worbs dann die Riesenmöglichkeit die Blau-Roten in Front zu schießen. Halbrechts im Strafraum angespielt scheitert Worbs jedoch frei am FCE-Hüter. Besser machte es dann wiederum Schneider mit seinem „Strahl Nummer 2“ zum 2:3 (63.). Die Spielentscheidung dann durch Temel zum 2:4 (77.). Eine Flanke von der rechten Außenbahn bekommt Stamer nicht zu fassen, der Ball landet beim einschussbereiten Temel und der hat aus Nahdistanz keine Mühe. Den Endstand besorgt der gleiche Schütze. Halb im Fallen erwischt Temel die Kugel mit dem Kopf nachdem Stamer einen Abschluss aus 5 Metern abwehren konnte. Hier konnte dem 96-Schnapper allerdings kein Fehler unterstellt werden (80.).

Auch im Spiel gegen eine Spitzenmannschaft trat der VfL96 nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Mit dieser erneuten Erkenntnis reisen die 96er bereits am kommenden Freitag (24.2.2017) zum ebenfalls abstiegsbedrohten TV Askania Bernburg.

Der VfL spielte mit: Stamer, Englich, Schammer, Renner, Shoshi (75., Kowalewicz), Motscha, von der Weth, Aljindo, Mirza, Rieger (85., Niesel), Worbs

Bilder vom Spiel in der Galerie!