Stadtwerke Halle

Stadtwerke Halle GmbH

Nächstes Spiel II.

1. Stadtklasse Halle 2017/2018 - Spieltag 4
Sa., 17. Mär. 2018 12:30
SG Seeben/Hallescher SC II
SGS II
-:- VfL Halle 96 II
VfL 96 II

Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 SG Halle 05 14 43
2 SG HTB II 23 40
3 SV Rotation II 12 39
4 Roter Stern II 14 33
5 Turbine III 10 33
6 TSG Kröllwitz II 11 30
7 VfL Halle 96 II 7 27
8 SG Motor III -4 21
9 Nietleben III -22 21
10 HSC 96 II -22 19
11 Kanenaer SV II -43 7
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2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Sonntag, den 04. Dezember 2016 um 23:14 Uhr

SpielberichtIn das Spitzenspiel der 1.Stadtklasse gingen die Zweite der 96er und Turbine III mit einigen personellen Engpässen. Ein Blick auf die Wechselbänke genügte, um zu erkennen, dass sich die Situation bei den Gästen vom Heinrich Heine-Felsen noch einen Tick dramatischer darstellte, als bei der Mannschaft von Trainer Ronni Schulz.

Und der bereitete seine Truppe bei der Kabinenansage auf einen Gegner vor, „welcher eine bislang starke Saison spielt und heute nicht unbedingt der Außenseiter ist.“ So war der Matchplan des VfL auch auf einer sicheren Abwehr aufgebaut, aus Welcher dann eigene Offensivbemühungen gestartet werden sollen. Dieser Plan ging auf, aber so was von!

Nach der ersten sehenswerten Aktion der Gastgeber, Volkmar Franke setzt im Strafraum zum Fallrückzieher an (4.), fährt Turbine den ersten Konter und trifft. Johannes Stuttmann hat nach Querleger wenig Mühe frei zum 0:1 einzuschieben (5.). Was Proteste bei den Blau-Roten hervorruft, weil der Passgeber den Abwehrversuch durch Thomas Güth mittels Halten nicht gelingen lässt. Spielleiter Kay Obenhaupt sah es nicht.

Nach dem frühen Rückstand kamen umgehend die ersten Offensivaktionen durch Aloussen Zöllner und Marco Kryschak, welche das Tor noch verfehlten (13., 14.). Der Positivtrend sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Nach Eckstoß und misslungenem Abwehrversuch steht Dragan Tomic am zweiten Pfosten goldrichtig und drückt den Ball über die Torlinie, 1:1 (17.). Ein Solo von Mario Wippert in den Sechzehner scheitert im Abschluss an einem Schuss zu viel Uneigennützigkeit (19.). Dieses kann man Güth später nicht vorwerfen. Rechts im Sechzehner angespielt, schließt Güth flach auf den ersten Pfosten ab und die Kugel trudelt unter gütiger Mithilfe von Turbine-Kister Alexander Lorenz zum 2:1 in das Tor (39.). Der Jubel war kaum verklungen, da spielt Tomic den frei auf Höhe Elferpunkt stehenden David Medina an und der knallt das Spielgerät humorlos und hoch neben den zweiten Pfosten zum 3:1 Pausenstand in die Netzmaschen (40.).

Aus der Pause kam Turbine mit neuem Schwung und hatte nach Eckstoß auch gleich einen „Riesen“ auf dem Fuß. Zum Glück für die VfLer knallt der abschließende „Turbiniero“ den Ball aus Nahdistanz über das von Ralph Backe gehütete Tor (50.). Den Anschluss schafft Turbine dennoch. Einen höchst umstrittenen Strafstoß nutzt Jonny Maik Solf zum 3:2 (66.). Dann Blau-Rot wieder im Glück, als der sechs Meter vor dem Tor freigespielte Tilo Klaube die Nerven verliert und am Tor der 96er vorbeischießt (74.). Danach sollte noch drei Mal auf Seiten der „Zwooten“ gejubelt werden. Aus Gründen. Ferdinand Lorek verwandelt per direktem Freistoß, fünfundzwanzig Meter, linke Außenbahn, in den oberen Torwinkel am zweiten Pfosten zum vorentscheidenden 4:2 (79.). Medina, von Tomic halbrechts angespielt, sprintet bis zur Strafraumkante und schließt flach zum 5:2 ab (83.). Für den Schlusspunkt des Spiels sorgt Kryschak. Aus leichtem Gewusel in der Box und Vorarbeiten durch Tomic und Franke, Hackenableger, trifft der Schütze zum 6:2 Endstand (90.+1).

„Es war eine disziplinierte Leistung meiner Mannschaft, gegen einen spielstarken Kontrahenten und ein solches Resultat war wirklich nicht erwartbar. Wir sind mit unserem Auftritt natürlich zufrieden“, meinte Trainer Schulz nach dem Spiel.

Aufstellung: Backe,Steller, Wippert, Kryschak, Zöllner, Lorek, Algner (88., M.Leibiger), Medina, Güth, Tomic, Franke (46.,Hinsche, 81., Franke)