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Die Zwoote Dreiert auswärts PDF Drucken E-Mail
2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Dienstag, den 08. November 2016 um 01:04 Uhr

SpielberichtAnfrage an „Radio Jerewan“: Können bestimmte Farbkombinationen der Spielgarnitur Spiele entscheiden? Antwort: Generell Nein, im Speziellen Ja. So geschehen im Spiel der 1. Stadtklasse zwischen der SG Motor Halle III und dem VfL 96 II. Es war die elfte Spielminute, als sich David Medina aus gut dreißig Metern Torentfernung ein Herz fasste und einfach mal den Ball in Richtung Tor der Gastgeber absendete, wo der Neongelb-Schwarz gewandete Motor-Kister Carsten Schneider eine ganz schwarze Aktion hatte.

Mit der kräftigen Note eines gut gemixten „Cuba-Libre“ und Dessen harmonischen Abgangs, schlug die vom Deutsch-Kubaner abgeschickte Kugel über den Händen von Schneider zum 0:1 ein (11.). Der Torschütze und bekennende Schalke-Fan mit einem Schmunzeln nach dem Spiel: „Ich wusste nicht so Recht wohin mit dem Ball und habe einfach mal in Richtung der gelb-schwarzen Zielmarke abgeschlossen.“ Der erste Höhepunkt in einer ansonsten eher dürftigen ersten Halbzeit.

Das zweite Schmäckerchen aus der Delikatessenabteilung des Fußballs präsentierte dann 96-Schnapper Boris Mocek. Benjamin Gröber kam blank in der Box zum Abschluss, Mocek riss einen Arm hoch und lenkte den Ball über den Querbalken (33.).

Für Höhepunkt Nummer Drei sorgte kurz vor der Pause Marco Kryschak. Einen Freistoß aus knapp achtzehn Metern, linkes Strafraumeck, zieht Kryschak hoch auf den zweiten Pfosten, wo das Spielgerät dann ohne Zwischenberührung einschlägt, 0:2 (41.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dieser hatten die Gastgeber mit einem Treffer an den Querbalken den besseren Start und der wieder in Normalform spielende Mocek wäre hier chancenlos gewesen (51.). Dann kam die Zeit der verdaddelden Chancen seitens der Blau-Roten und die Folgen daraus. Max Hinsche und Dragan Tomic waren hier in kurzer Folge die Hauptdarsteller und scheiterten in richtig guten Situationen, wo man den Deckel auf dieses Spiel legen muss (52., 53., 54.). Das passierte nicht und damit witterte Motor seine Chance. Mit gütiger Unterstützung durch Spielleiter Karsten Ojeda Castaneda, welcher ein Foul an Medina im Halbfeld übersah, spielte Motor einen Steckball in den Sechzehner des VfL und der Ball lag auf einmal im 96-Tor, 1:2 (61.).

96 in dieser Phase etwas unsortiert. Thomas Güth verschätzt sich bei einem Diagonalball der Gastgeber, dann ist aber Mocek am ersten Pfosten zur Stelle (65.). Zwei Minuten später muss Mocek erneut ran, lenkt in großem Stil einen Distanzschuss über sein Tor (67.). Bei mittlerweile einsetzenden Regen befreite sich der VfL96 wieder und versuchte sich an der Vorentscheidung. Kryschak schickt auf der linken Außenbahn Tomic, der zieht in die Box und knallt knapp am ersten Pfosten vorbei (84.). Nach Zuspiel von Volkmar Franke hat der Kroate dann aber doch noch sein Erfolgserlebnis. Angespielt im Sechzehner, lässt Tomic flach und platziert Schneider keine Chance, 1:3 (87.).

„Wir haben es uns durch die ausgelassenen Großchancen zu Beginn der zweiten Halbzeit unnötig schwer gemacht. Aber egal, drei weitere Punkte und anstehende drei Wochen Spielpause tun uns auf jeden Fall gut“, meinte ein gut gelaunter Trainer Ronni Schulz.

Aufstellung: Mocek, Steller, Hille, Kryschak, Wippert, Lorek, Zöllner (75.,Franke), Medina, Güth (68., Algner), Tomic, Franke (46.,Hinsche, 79., Backe)